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Fördermittel
Nicht nur für Existenzgründer, sondern auch für bestehende Unternehmen stellen Bund, Länder und die EU öffentliche Fördermittel bereit.
Im europäischen Vergleich hängen kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland sehr stark vom Fremdkapital ab. Ihr Eigenkapitalanteil beträgt durchschnittlich weniger als 10 %.
Seit einiger Zeit ist für viele Unternehmen die Mezzanine Finanzierung stärker in den Vordergrund getreten. Mezzanine Kapital ist vor allem deswegen interessant, weil es Gründern und Mittelständlern ermöglicht, eigenkapitalähnliche Mittel aufzunehmen, ohne die Mitspracherechte von Eigenkapitalgebern in Kauf nehmen zu müssen. Die KfW-Mittelstandsbank vergibt diese Fördermittel in der Regel in einem Paket aus Fremd- und Nachrangkapital. Besondere Eigenschaften der KfW-Nachrangdarlehen sind die Kreditvergabe ohne Sicherheiten, die Langfristigkeit der Kapitalüberlassung verbunden mit sehr langen tilgungsfreien Phasen, der weitgehende Verzicht auf Kündigungsrechte und die Nachrangigkeit hinter den Forderungen der Fremdkapitalgeber.
Auch Innovationen sollen nicht an Finanzierungsengpässen scheitern. Hier bietet die KfW Mittelstandsbank unter anderem Unternehmen, die länger als zwei Jahre am Markt sind, besonders günstige Nachrangdarlehen im Rahmen des ERP-Innovationsprogramms an. Die KfW fördert dabei sowohl FuE-Maßnahmen als auch die Markteinführung neuer Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen.
Weitere Informationen zum Thema Fördermittel finden Sie im Modul Informationsdienst unserer Beratungssoftware InvestInform.
Über unseren Service Fördermittelrecherche informieren Sie sich hier.
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